Ganzheitliche Haltungs- und Bewegungsdiagnostik

Beschwerden im Bereich des Haltungs- und Bewegungsapparates sind meist multifaktoriell verursacht. 

Schmerzen in einem Abschnitt der Wirbelsäule oder in einem Extremitätengelenk können durch Verschleißerscheinungen in diesem Bereich, aber auch durch den Einfluss von anderen schmerzhaften Körperabschnitten sowie Fehlhaltungen entstehen. 

Grundlage jeder Körperhaltung ist das Zusammenspiel von neuro-muskulo-skelettalen Regelsystemen. Dabei entstehen Verkettungen zwischen den einzelnen Körperabschnitten, die sowohl von oben als absteigende Kette als auch von unten als aufsteigende Kette gesehen werden können.

Während die Steuerung der Haltung vom Kopf aus durch die Augenmuskulatur, durch den Gleichgewichtssinn, bzw. das Hören und durch die Kiefergelenke erfolgt, hat  die Fußmuskulatur eine zentrale Bedeutung für die aufsteigende dynamische und statische Krafteinleitung des gesamten Bewegungsapparates.

Eine asymmetrische Belastung der Augenmuskulatur, die nicht immer mit einer Fehlsichtigkeit verbunden sein muss, können Kopfschmerzen, Migräne, nächtliches Zähneknirschen, Schmerzen in der Hals- und Rückenmuskulatur u.v.m. verursachen.

Auch die Zahn-, bzw. Kiefergelenkstellung hat einen Einfluss auf die Haltung und die Funktion der Skelettmuskulatur. Schon kleinste Abweichungen im Aufbiss können mit Veränderungen der Wirbelsäulenstellung und damit muskulären Dysbalancen einhergehen.

Fehlstellungen der Füße haben ebenso einen negativen Einfluss auf die Haltung und Koordination. Hier können sensomotorische Reize die Fußmuskultur spezifisch stimulieren, wodurch eine bessere Steuerung der muskulären Kontrolle des gesamten Bewegungsapparates erzielt werden kann.

Im Konzept der ganzheitlichen Haltungs- und Bewegungsdiagnostik wird mit Bezug auf die jeweiligen Beschwerden des Patienten auf diese Aspekte der Schmerzentstehung eingegangen.

Nähere Informationen erhalten Sie dazu in unserer Privatsprechstunde.