Die Orthopädiev. griech. orthos „aufrecht“ und pedeion „erziehen“ befasst sich mit der Entstehung, Verhütung, Erkennung und Behandlung angeborener oder erworbener Form- oder Funktionsfehler des Stütz- und Bewegungsapparates, also der Knochen, Gelenke, Muskeln und Sehnen, sowie mit der Rehabilitation des Patienten.

Zur Diagnostik in der Orthopädie gehört die Erstellung der Anamnese, die fachspezifische Untersuchung, Röntgenleistungen, Ultraschalldiagnostik und ggf. Überweisung zu anderen bildgebenden Verfahren wie Computertomografie oder Magnetresonanztomografie.

Orthopädische Behandlungsmaßnahmen gliedern sich in die konservative und operative Therapie.

konservative Orthopädie

  • Injektionen in Gelenke, Muskeln, Wirbelgelenke
  • Punktionen von Gelenken, Schleimbeuteln, Ganglien etc.
  • Chiro-/Manualtherapie
  • Akupunktur
  • Neuraltherapie
  • Osteopathie
  • Stoßwellenbehandlung
  • Versorgung mit Hilfsmitteln wie Bandagen, Orthesen, Einlagen und orthopädischen Schuhen
  • Zusätzlich sportmedizinische Beratungen und gutachterliche Leistungen (Renten-, Unfallversicherung, Sozialgericht)