Die Punktion von Gelenken wird häufig notwendig, wenn sich aufgrund von Abnutzungserscheinungen, Entzündungen, Stoffwechsel-und rheumatischen Erkrankungen oder aber auch aufgrund eines Traumas das Gelenk mit übermäßiger Gelenkflüssigkeit oder Blut füllt. Dabei wird unter sterilen Bedingungen nach kurzer örtlicher Betäubung mit einer Kanüle die Flüssigkeit abpunktiert. Zu diagnostischen Zwecken kann das Punktat laborchemisch untersucht werden und somit Bakterien oder Ansammlungen von atypischen Zellen wie bei einer Rheumatoidarthritis oder bei Gicht festgestellt werden.

Auch Schleimbeutelentzündungen oder Bursae, sog. „Überbeine“ werden bei Bedarf punktiert.