Das KISS-Syndrom

KISS bedeutet Kopfgelenkinduzierte Symmetrie-Störung und tritt im Säuglingsalter auf.

Ursachen können -wenn andere Probleme ausgeschlossen wurden- Störungen der oberen Halswirbelsäule, d.h. im Bereich der sog. Kopfgelenke liegen. Diese können Einschränkungen ihrer Beweglichkeit aufweisen (im Volksmund auch „Blockierungen“ genannt) und unterschiedliche Folgeerscheinungen nach sich ziehen. 

Welche Auffälligkeiten könnten evtl. bei Ihrem Kind dann bestehen?

  • Schiefhaltung des Kopfes oder des ganzen Rumpfes
  • einseitige Abflachung des Schädels
  • Bevorzugung einer „Lieblingsseite“
  • ausgeprägte Kopfrückbeuge, nach hinten überstreckte Schlafhaltung
  • Ein-/Durchschlafstörungen
  • einseitige Stillprobleme, Sabbern, Schluckstörungen

Beim KISS-Syndrom unterscheidet man verschiedene  „Störungsbilder“:

  • KISS I ist gekennzeichnet durch eine Schiefhaltung des Kopfes oder Rumpfes und evtl. Schädelasymmetrie.
  • KISS II –Kinder fallen u.a. durch eine Überstreckung des Kopfes/Rumpfes nach hinten und Ablehnung der Bauchlage auf.
  • Am häufigsten tritt aber eine Kombination von KISS I und KISS II auf. 

 

Sollten Sie sich unsicher sein, ob Ihr Kind ein KISS-Syndrom hat, vereinbaren Sie bitte einen Termin in der Kindersprechstunde