Das KIDD-Syndrom

KIDD bedeutet Kopfgelenkinduzierte Dyspraxie und Dysgnosie

Dysgnosie: Störung des Erlernens von Denkabläufen

Dyspraxie:  Ungeschicklichkeit

Unter KIDD versteht man Folgeerscheinungen einer unbehandelten KISS-Problematik, welche im Kleinkind-/Vorschul- und Schulalter auftreten. 

Wenn ein Kind seinen Kopf nicht frei bewegen kann, wird dies mit dem Rumpf ausgeglichen. Das Gleichgewicht und die Koordination im Raum hängen aber wesentlich mit der Stellung des Kopfes und der Augen zusammen. Bei einer Fehlfunktion kann es zu Schwierigkeiten beim Spielen und Lernen kommen.

Gleichzeitig können auch frühkindliche Reflexe weiterhin bestehen, welche nicht abgebaut wurden und die  Entwicklung anderer Funktionen hemmen. Spezifische Bewegungsmuster werden somit nicht richtig in ihrer Abfolge erlernt und können somit Probleme bis in das Erwachsenenalter bereiten.

Welche Auffälligkeiten könnten evtl. bei Ihrem Kind bestehen?

  • Schwierigkeiten in der Grobmotorik, wie z.B. Balancieren, Dreirad-/Fahrradfahren
  • Einschränkungen der Feinmotorik, z.B. beim Malen, Schreiben, Basteln
  • Konzentrationsprobleme
  • Kopfschmerzen
  • Bewegungsunruhe
  • Haltungsschwäche
  • u.v.m.

Sollten Sie sich unsicher sein, ob Ihr Kind ein KIDD-Syndrom hat, vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Kindersprechstunde.